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Atemtechniken

Jede Technik hat einen anderen Fokus. Alle lassen sich in Minuten erlernen — wähle die, die zu dir passt.

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Buteyko-Methode

nose only

Atemvolumen reduzieren, CO₂-Toleranz erhöhen

Die Buteyko-Methode lehrt dich, weniger zu atmen, nicht mehr. Ziel ist es, die CO₂-Toleranz zu erhöhen — was den Sauerstofftransport zu den Zellen verbessert (Bohr-Effekt) und Entzündungen der Atemwege reduziert. Ideal für Allergiker, Asthmatiker und Menschen mit chronisch verstopfter Nase.

So geht es

Atme ausschließlich durch die Nase. Reduziere das Einatemvolumen — sanft und geräuschlos. Ziel: leichtes „Lufthungergefühl".

6 klinische Studien, Note B der British Thoracic Society. Brisbane-Studie: Symptome −70%, Medikamente −90%.

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Box-Atmung (4×4×4×4)

4 – 4 – 4 – 4

Stress, Fokus und Kontrolle des Nervensystems

Box-Atmung wird von Navy SEALs, Chirurgen und Spitzensportlern eingesetzt. Gleiche Zeiten für Einatmen, Halten, Ausatmen und Pause aktivieren das parasympathische Nervensystem — senken Cortisol und verbessern die Konzentration.

So geht es

Durch Nase einatmen 4 s → Halten 4 s → Ausatmen 4 s → Pause 4 s. 4–8 Wiederholungen.

Aktiviert das parasympathische Nervensystem, senkt Cortisol, verbessert HRV und kognitive Leistung.

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Kohärente Atmung (5,5 s)

5.5 – 5.5

Herz, HRV und Nervensystem

Das Atmen mit ~5,5 Atemzügen pro Minute maximiert die Herzratenvariabilität (HRV) — ein Schlüsselindikator für die Gesundheit des autonomen Nervensystems. Regelmäßiges Üben senkt den Blutdruck, verbessert den Schlaf und steigert die Stressresistenz.

So geht es

Durch Nase einatmen 5,5 s → durch Nase ausatmen 5,5 s. Keine Pause. Rhythmisch 10–20 Minuten.

Resonanzfrequenz-Atmung maximiert HRV. Validiert von Dr. David Servan-Schreiber und anderen.

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4-7-8-Technik

4 – 7 – 8

Schlaf, Angst und schnelle Beruhigung

Verwurzelt im yogischen Pranayama und bekannt durch Dr. Andrew Weil. Das lange Ausatmen aktiviert den Vagusnerv und reduziert schnell die Sympathikusaktivität — wirksam bei Schlaflosigkeit und Angstepisoden.

So geht es

Durch Nase einatmen 4 s → Halten 7 s → Durch Mund mit Geräusch ausatmen 8 s. 4 Wiederholungen.

Vagus-Aktivierung senkt Herzfrequenz und Adrenalin. Empfohlen vor dem Einschlafen und bei Stress.

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Langsames Atmen

5–6 – 5–6

6 Atemzüge pro Minute — die Grundlage

Natürliches, langsames Nasenatmen ist die Grundlage guter Gesundheit. Die meisten Erwachsenen atmen 15–20 Mal pro Minute — doppelt so häufig wie optimal. Die Verlangsamung auf 4–6 Atemzüge verbessert Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Wohlbefinden.

So geht es

Durch Nase einatmen 5–6 s → durch Nase ausatmen 5–6 s. Keine Pause. Mühelos und leise.

Meta-Analysen bestätigen Verbesserungen bei Blutdruck, HRV und kognitiver Leistung bei 4–6 Atemzügen/Min.

Möchtest du es ausprobieren?

Alle Techniken sind in der kostenlosen App mit animierter Führung und Sound verfügbar.

In der App ausprobieren →